WiSe 2012/13
2012 WiSe, Typografie, Prof. Grebin, Kurs »Typografie und literarische Moderne«, Faltblatt / Plakat, Helmsmüller Gesa, 9. Semester, Kommunikationsdesign
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Eine grafische Glorifikation dadaistischer Impulse
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Gesa Helmsmüller: DADA. Faltblatt / Plakat, 29,7 × 42 / 59,4 × 84,1 cm. Digitaldruck / Siebdruck, Kopierpapier 80 g/qm / Werkdruck 70 g/qm. Schrift: Gill Sans
DADA
von Gesa Helmsmüller
2012 WiSe, Typografie, Prof. Grebin, Kurs »Typografie und literarische Moderne«, Buch, Schöttgen Marlene, 6. Semester, Kommunikationsdesign
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Das Sonderheft liefert Einblicke in Biografie, Werke und künstlerische Ansichten Jan Tschicholds. Die Gestaltung nimmt Bezug auf Gestaltungsstil und Werke des bedeutenden Typografen.
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Marlene Schöttgen: Jan Tschichold – Sonderheft. Buch, 18 × 24 cm, 20 Seiten. Digitaldruck, einlagige Fadenheftung. Schrift: Akkurat
Jan Tschichold
von Marlene Schöttgen
Das Thema der Arbeit war der Entwurf einer robusten Antiqua-Schriftfamilie für Lesegrößen. Neben den obligatorischen Leseschrift-Kriterien wurde vor allem Wert auf vielseitige Auszeichnungsmöglichkeiten gelegt. In allen fünf aufrechten Schnitten stehen echte Kapitälchen zur  Verfügung und je nach Stimmung des Textes kann zwischen zwei  Varianten von Kursiven gewählt werden

Faba. A new workhorse. Diplomarbeit von Felix Bonge, entstanden im Wintersemester 2012 bei Prof. Jovica Veljović, Type Design, und Prof. Heike Grebin, Typografie

Schriftmusterheft, 20 × 27 cm, 36 Seiten. Indigo-Digitaldruck, Papier: Munken Pure, 120 g/m², Umschlag 240 g/m², Faden­hef­tung. Schrift: Faba. 

www.allerzeiten.com/faba/
Faba
von Felix Bonge
Der Entwurf der Schrift Devianz Grotesk experimentiert mit den klassischen Formprinzipen lateinischer Schriften: Der übliche Winkel der Schriftachse, der sich aus der Breitfederhaltung mit der rechten Hand ableitet, ist in dieser Schrift gespiegelt. Weitere systematische Eingriffe zielen auf Gleichmäßigkeit des Schriftbildes. Das Ergebnis sind ­eigenwillige, innovative Zeichenformen und eine wider Erwarten klassische Qualität im Grauwert 

Devianz Grotesk. Studienprojekt von Dominik Thieme, entstanden im Wintersemester 2012 bei Prof. Jovica Veljovic, Type Design, im 5. Semester. www.dominikthieme.com
Devianz Grotesk
von Dominik Thieme
2012 WiSe, Typografie, Prof. Grebin, Kurs »Typografie und literarische Moderne«, Heft / 5 Plakate, Rutrecht Paul, 4. Semester, Kommunikationsdesign
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Ein Heft, das Manifeste des Futurismus denen des  Dadaismus gegenüberstellt. Der direkte Vergleich zwischen Texten von Filippo Tommaso Marinetti einerseits und denen von z.B. Hugo Ball, Hans Arp, Max Ernst oder John Heartfield andererseits zeigt, welche Gedanken übernommen und welche von den Dadaisten radikal neu formuliert wurden. Die Druckbögen sind so gestaltet, dass je eine Druckbogenseite ein Plakat ergibt, mit den Textseiten jeweils auf der Rückseite. Gefalzt und mit einem Gummi gebunden ergeben sie das Heft. 
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Paul Rutrecht: Manifest. Beginn des 20. Jahrhunderts. Heft / 5 Plakate, 21 × 29,7 / 42 × 59,4 cm, 20 Seiten. Rollendigitaldruck, Offsetpapier in 100 g/qm, Gummiheftung. Schriften: Metro, Edmond Sans
Manifest
von Paul Rutrecht
Nele Gülck nähert sich der ewigen Liebe, indem sie den kompletten Hausstand eines ihr zuvor unbekannten Ehepaares fotografisch katalogisiert. Das Paar ist 92 Jahre alt, seit 66 Jahren verheiratet und seit 52 Jahren Bewohner eines Einfamilienhauses in einer deutschen Kleinstadt. Das Buch versammelt, nach Zimmern geordnet, rund tausend Gegenstände. Begleitende Texte erzählen die Lebensgeschichte des Paares, das im Buch nicht abgebildet wird

Auf Ewig. Fotografischer Katalog einer 66-jährigen Ehe. Diplom von Nele Gülck, entstanden im Wintersemester 2012 bei Prof. Ute Mahler, Fotografie

Buch, 21 × 27,5 cm, 536 Seiten. Digitaldruck, Papier: Envirotop, 120 g/m², Profimatt 150g/m², Klebebindung. Schrift: Garamond Premier Pro. 

www.neleguelck.de
Auf Ewig
von Nele Gülck
Modulor behandelt Architektur, Städtebau und darauf bezogene aktuelle Themenfelder anderer Disziplinen. Es wird Wert auf Projekte gelegt, die einen Umbruch mit sich bringen, die experimentell, aktuell und ökologisch sind. Die vorliegende Ausgabe 1 beschäftigt sich mit architektonischen Lösungen, die Gebäudebestände als wertvolle Ressource erkennen und sie weiterverwenden, verändern und umnutzen

Modulor. Studienarbeit von Sarah Behrends, entstanden im Sommersemester 2012 bei Prof. Stefan Stefanescu im 1. Semester Master

Magazin, 16 × 24 cm, 80 Seiten. Indigo-Digitaldruck, Werkdruckpapier, 120  g/m², Klebebindung, Softcover, Schriften: Super Grotesk A, Letter Gothic std
Modulor
von Sarah Behrends
Paperwork I
von Anke Surmacs
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Beyond. (Sprechkrisen)
von Gesa Helmsmüller
2012 WiSe, Typografie, Prof. Grebin, Kurs »Typografie und literarische Moderne«, Broschüre, Schmitt Matthias, 6. Semester, Kommunikationsdesign
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Menschen nehmen als Zufall alles wahr, dessen Entstehung ihnen als so komplex oder unbekannt erscheint, dass sie sie nicht nachvollziehen können. — Mit dem Material aus Stéphane Mallarmés Dichtung »Un coup de dés« wurde ein Zufallsgenerator programmiert, der mit zufällig gemischten Worten neue Dichtungen mit immer neuen Sinnzusammenhängen und Handlungsabläufen entstehen lässt. Der Leser wirkt mit seiner eigenen Phantasie beim Entziffern dichterisch mit, neue Bildwelten und Philosophien entstehen. Das Projekt nimmt Bezug auf die »Optische Poesie« die bereits im Barock als Gesellschaftsspiel mit Würfeln oder Drehscheiben geschätzt wurde und mit Mallarmés »Würfelwurf« einen Höhepunkt fand.
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Matthias Schmitt: Stéphane Mallarmé – ein Würfelwurf. Gedichte. Broschüre, 17 × 24 cm, 78 Seiten. Vierfarb-Digitaldruck, Geese Alster Werkdruck 80 g/qm bläulichweiß, Klebebindung mit Textilband, offener Schutzumschlag. Schriften: Bodoni BT, Akzidenz Grotesk
Mallarmé: Ein Würfelwurf
von Matthias Schmitt
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KARO-ASS
von Modulgruppe Kunst
2012 WiSe, Typografie, Prof. Grebin, Kurs »Typografie und literarische Moderne«, Heft, Preuß Christiane, 6. Semester, Kommunikationsdesign
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Jacques Derrida formuliert in seinem Text »Was ist Dichtung« eine sehr komplexe und mehrschichtige Klärung dieser Frage. Die starke Gefühlsebene, die der Text enthält, lieferte die Inspiration zum Heft »Verinnerlichung« von Christiane Preuß. Abstrakte Illustrationen interpretieren verschiedene Teile des Textes. Die vorgeschalteten Bilder bahnen einen Zugang zum Text und seinen Bedeutungen.
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Christiane Preuß: Verinnerlichung. Heft, 29,7 × 42 cm, 35 Seiten. Digitaldruck, naturweißes Kopierpapier in 100 g/qm, Klebebindung. Schriften: Brandon Grotesque, Bauer Bodoni und Adobe Caslon
Verinnerlichung
von Christiane Preuß