Wie lassen sich Sinnzusammenhänge und Wechselbeziehungen gesellschaftlicher Prozesse abbilden? Wie ist es möglich, in der Flut von Informationen wirkungsvoll Orientierung zu schaffen? Wir untersuchten visuelle Ereignisse, um Konstellationen und Entwicklungen sichtbar zu machen und daraus ästhetische Vermittlungsprinzipien abzuleiten. Wir haben mit Licht und Bewegung experimentiert und uns mit den Möglichkeiten visueller Kommunikation im Raum auseinandergesetzt… und uns über diese Verhältnisse informiert.

 

DER SINN DES HÖRENS
von Fabiana Woywod, Kajan Luc und Manuel Borst

Wir hören den Raum und sehen unsere Erfahrungen. Eine assoziative Audio-Installation, die uns anhand von Soundscapes verdeutlicht, wie wir von unserer akustischen Umgebung beeinflusst werden.

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PERIPHERIE UND SUBJEKTIVE WAHRNEHMUNG VON URBANEN RÄUMEN
von Marc Brasch, Felicitas Fischer, Tobias Hahn

Das Ziel unseres Workshops war die Entwicklung eines Messgeräts, das die Essenz eines Ortes festhalten soll. Durch eine Processing-Anwendung werden Farbe und Ton des zu charakterisierenden Ortes verarbeitet und „essenziell“ dargestellt.

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von Anna Angold, Patricia Paryz, Kenneth Bielinski und Stefanie Schmidt

Zwölf minütige Vertonung als Ausschnitt und originale Übersetzung der Bewegungsströme  des Gebrüder-Wolf-Platzes in St. Pauli präsentiert in einer Soundinstallation im quadratischen Aufbau. Jeweils ein  Lautsprecher an jeder Ecke symbolisiert dabei einen Ausgang des Gebrüder-Wolf-Platzes. Ein Lautsprecher in der Mitte der Installation repräsentiert dabei den Platz als ganzes bzw. alles was sich auf dem Platz abspielt. Vollständige Verdunkelung des Raumes zum Zwecke der besseren Wahrnehmung der Sounds.

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WEISSE WASSER
von Eva Heidenreich, Jana Otto und Janine Karber

Für dieses Projekt haben wir zunächst unserer Intuition vertraut und uns der Anziehungskraft der Elbe hingegeben. Dafür sind wir tagelang mit den Fähren des HVV gefahren. Später haben wir unsere Erfahrungen auf dem Wasser auf eine Metaebene gehoben und in Relation zu Hermann Hesses „Siddhartha“ gesetzt. Das Ergebnis ist eine Installation im Raum, bestehend aus auditiven und visuellen Komponenten. Die Installation soll dazu anregen sich über den Lauf des eigenen Lebens Gedanken zu machen, dieses von außen mit etwas Abstand zu betrachten, den aktuellen Lebensabschnitt zu erkennen und in Relation zu einem größeren Ganzen zu setzen.

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