Wo finden Menschen ihr Glück? Wie werden aus dem Idealismus der Pragmatismus? Und wie finde ich als Betrachter, den Ort zu dem es mich zieht und der meinen Vorstellung entspricht? Freiräume, unkonventionelle Lebensgemeinschaften oder utopisch anmutende Orte sind schwierig zu finden, in einer Welt, wo wir immer mehr Geld für Lebensraum aufbringen müssen. In einer Zeit, wo Freiräume erkämpft werden müssen, wo alles gegen die Norm erstmal Barrieren vorgesetzt kriegt und wo die eigentliche Grundidee doch nur ist, dass man spielerisch mit seinen Träumen und Vorstellungen vom Leben umgeht. Vielleicht seine eigene Utopie aufbauen, die vorhandenen Strukturen aufbrechen, kritisieren und mit gutem Beispiel vorleben kann. Dies ist eine Fotoarbeit und eine Art Feldforschung, in der ich vier Projekte besucht habe. Jedes einzelnes lebt von seiner eigenen Idealogie. Diese Arbeit soll zeigen, wie Menschen leben und wie sie sich aufmachen ihre Träume und Ideale pragmatisch umzusetzen. Meine Bachelorarbeit umfasst einen Bildband mit Tagebucheinträgen und der künstlerischen Auseinandersetzung meiner Suche nach dem Lebensmodell, was meinen Vorstellungen entspricht. Und zugleich der Umsetzung der Projekte, die ich besuchen durfte.

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