Big Data ist eine audiovisuelle Installation, die sich der Animation und der konkreten Musik zur Gestaltung eines Raumes bedient. Die auf die Klänge abgestimmten Animationen werden mittels projection mapping passgenau auf das dreidimensionale Modell eines Kopfes projiziert.

Ausgangspunkt der Installation ist ein Interview mit Noam Chomsky zum Thema künstliche Intelligenz. Für die Komposition wurden die Geräusche eines Druckers und eines Scanners aufgenommen, verfremdet und zusammen mit Sprachsamples aus dem Interview arrangiert.

Zu sehen ist eine virtuelle Rechenmaschine im Hintergrund, die eine riesige Menge an Daten zu verarbeiten hat. Dabei stößt die Maschine sehr schnell an ihre Grenzen. Das Ergebnis der zum Teil fehlerhaften Datenverarbeitung wird auf einem Kopf im Vordergrund sichtbar – die abstrakte Darstellung einer KI. Es kommt zu heftigen Störungen, Datenstaus und letztendlich zum  Totalausfall.

Die Installation ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit abstrakten, digitalen Prozessen. Dabei werden Ursachen (Hintergrund) und Resultate (Kopf) innerhalb von digitalen Systemen für den Besucher räumlich erfahrbar.

Konzeption, Gestaltung, Animation: Chris Kuss, Franziska Funke
Sound: Stefan Troschka